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Praxis für Zahnheilkunde
Dr. med. dent. Rainer Gödeke
Branderhofer Weg 142b
52066 Aachen
Tel.: (0241) 9 69 07 10
Fax: (0241) 9 69 07 11
E-Mail: goedeke@t-online.de

Sie erreichen unsere Praxis mit den Buslinien 21 und 33 über die Haltestelle "Dr. Leo Löwensteinkaserne".

Öffnungszeiten

Mo: 08:00 - 13:00 Uhr
14:00 - 19:00 Uhr
Di: 08:00 - 13:00 Uhr
14:00 - 18:00 Uhr
Mi: 08:00 - 13:00 Uhr
Do: 08:00 - 13:00 Uhr
14:00 - 17:00 Uhr
Fr: 08:00 - 13:00 Uhr

Termine nach Vereinbarung




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Dr. med. dent. Rainer Gödeke


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Unsere Praxis ist behindertengerecht eingerichtet (Treppenlift).

Gesundheitsnews



Mundgesundheit und Demenz
Neues Informationsblatt der Deutschen Alzheimer Gesellschaft erschienen

Dank einer verbesserten Prävention haben ältere Menschen heute deutlich länger und mehr eigene Zähne oder hochwertigen Zahnersatz als früher. Menschen mit Pflegebedarf und Demenz haben jedoch im Vergleich eine deutlich schlechtere Mundgesundheit als Menschen ohne Pflegbedarf. Mit einem neuen Informationsblatt klärt die Deutsche Alzheimer Gesellschaft (DAlzG) über Möglichkeiten auf, trotz einer Demenzerkrankung Zähne und Mundgesundheit länger zu erhalten.

Zahnfleischentzündungen und kariöse Zähne können sehr schmerz­haft sein. Sie sind auch Eintrittspforten für Viren und Bakterien, die über das Blut Krankheitsprozesse wie zum Beispiel Diabetes, Rheuma, Herz-Kreislauferkrankungen oder auch Demenz negativ beeinflussen können. Umgekehrt wirkt sich ein gutes Kauvermögen positiv auf die gesamte Gesundheit aus und beugt sogar der Abnahme von Teilen der Muskultur vor. Deshalb sind eine sorgfältige Mundhygiene und eine gute zahnärztliche Versorgung auch bei Demenz sehr wichtig.

„Menschen mit Demenz können mitunter nicht mehr klar äußern, ob und wenn ja, wo sie Schmerzen im Mund haben“, sagt Dr. Elmar Ludwig, Referent für Alterszahnmedizin und Geriatrische Zahn­medizin der Zahnärzteschaft in Baden-Württemberg und Mitautor des Informationsblattes. „Es gibt aber viele Anzeichen für Probleme mit der Mundgesundheit wie zum Beispiel rissige Lippen, ständiges Zähneknirschen, Mundgeruch oder Unlust auf Essen. Pflegende, sollten zudem den Zustand der Zähne und der Mundhöhle regelmäßig überprüfen und frühzeitig reagieren.“

Martina Wersching-Pfeil, Koordinatorin des Geriatrischen Schwerpunkts am Helios-Klinikum Pforzheim und ebenfalls Mitautorin des Infoblatts, weist auf die Möglichkeiten hin, Menschen mit Demenz möglichst lange bei der selbstständigen Mundhygiene zu unterstützen: „Eine gut zu greifende Zahnbürste, eine sanfte Anleitung und ein Mundspülbecher mit Nasenausschnitt können sehr hilfreich sein. Günstig ist eine weiche oder mittelharte Zahnbürste mit einem kurzen Kopf. Auch Prothesen müssen regelmäßig gereinigt werden. Werden sie nachts nicht im Mund getragen, empfiehlt sich übrigens die trockene Aufbewahrung in einer offenen Dose – das tötet die Bakterien besser ab, als wenn man die Prothese über Nacht in Wasser aufbewahrt.“

Das Informationsblatt enthält weitere Hinweise zum Umgang mit abwehrendem Verhalten bei der Mundpflege, zu besonderen zahnmedizinischen Leistungs­ansprüchen bei Pflegebedürftigkeit und Demenz oder zur Vorbereitung des Zahnarztbesuchs.

Informationsblatt zum Download
Das Informationsblatt 28 „Mundgesundheit und Demenz“ steht auf der Webseite der DAlzG kostenlos zum Download zur Verfügung.

Urlaubskiller Zahnschmerzen
proDente Sprachführer hilft weiter

Zahnschmerzen können die Urlaubsstimmung erheblich trüben. Regelmäßig zur Kontrolle in die Zahnarztpraxis zu Hause mindert das Risiko, dass Zahnschmerzen den Urlaub vermiesen. Im Fall der Fälle hilft der kostenfreie proDente Sprachführer weiter. Er übersetzt das Wichtigste rund um Zahnschmerzen in sieben Sprachen.

Empfehlenswert ist es, frühzeitig vor Beginn der Reise einen Vorsorgetermin bei der Zahnärztin oder dem Zahnarzt zu vereinbaren. So können gesundheitliche Risiken erkannt und Erkrankungen behandelt werden. „Wer sich vor einer Reise in zahnärztlicher Behandlung befindet, sollte zudem seine Reisepläne mit seiner Zahnärztin oder seinem Zahnarzt besprechen“, rät Dr. Romy Ermler, Vorstandsvorsitzende der Initiative proDente e.V. und Vizepräsidentin der Bundeszahnärztekammer (BZÄK). „So kann abgeklärt werden, ob aus zahnmedizinischer Sicht Einwände bestehen oder bestimmte Aktivitäten wie etwa große körperliche Anstrengungen vermieden werden sollten.“

Sprachführer „Au Backe! Zahnschmerzen im Urlaub“ „This tooth is aching“ oder „J´ai une doleur à cette dent”. In sieben Sprachen übersetzt das kleine Wörterbuch die wichtigsten Fragen und Begriffe rund um Zahnschmerzen und deren Behandlung. So können sich Patientinnen und Patienten im Notfall verständlich machen. In Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Türkisch und Griechisch können Patientinnen und Patienten zudem auf wichtige Vorerkrankungen wie z.B. „Ich habe einen Herzschrittmacher“ hinweisen.

Eine praktische Urlaubscheckliste rundet den Sprachführer ab:

  • Vor Reiseantritt zur Kontrolle in die Zahnarztpraxis,
  • Telefonnummer des Zahnarztes zu Hause parat haben,
  • Reisekrankenversicherung abschließen,
  • Auslands-Notruf-Telefonnummer der Krankenkasse oder Kontaktadressen für den Notfall vor Ort notieren,
  • Krankenversicherungskarte und Reiseapotheke mitnehmen,
  • Zahnbürste, Zahncreme, Zahnzwischenraumbürste oder Zahnseide einpacken (evtl. als praktisches Reisezahnset),
  • Prothesen, Spangen und Reinigungsmittel nicht vergessen.
Kostenfrei bei proDente bestellen Patientinnen und Patienten können den Sprachführer bei proDente per E-Mail an info@prodente.de, auf www.prodente.de unter dem Menüpunkt „Infomaterial für Patienten“ oder unter der Telefonnummer 01805-55 22 55 beziehen.

Zahnärztinnen und Zahnärzte sowie zahntechnische Innungsbetriebe erhalten je 100 Exemplare des Sprachführers kostenfrei per E-Mail an info@prodente.de, auf den Fachbesucherseiten unter www.prodente.de (Login) oder über die Telefonnummer 01805-55 22 55.

17.06.2024 DGA | Quelle: Initiative proDente e.V.

Mund auf, Praxis zu
Aus Protest schließen Niedersachsens Zahnärztinnen und Zahnärzte am 18.06.2024 ihre Praxen

Protest- und Informationstag soll auf dramatische Situation in Zahnarztpraxen hinweisen Aus Protest gegen die aktuelle Gesundheitspolitik und ihre Auswirkungen schließen in Niedersachsen Zahnärztinnen und Zahnärzte am 18.06.2024 ihre Praxen. „Wir machen den Mund auf und die Praxis zu. Es reicht: Zu viel Bürokratie, zu wenig Geld für Prävention, Budgetierung, Inflation, keine Änderungen im privaten Gebührenrecht. Das ist zusammen ein giftiger Cocktail, der viele Zahnärztinnen und Zahnärzte verzweifeln lässt“, sagt der Präsident der Zahnärztekammer Niedersachsen (ZKN), Henner Bunke, D.M.D./Univ. of Florida. Eine flächendeckende zahnärztliche Versorgung, wie es sie bislang gab, sei unter den desaströsen politischen Rahmenbedingungen kaum noch zu gewährleisten. 60 Prozent der zahnärztlichen Praxen in Niedersachsen sind Einzelpraxen. „Sie sind das Fundament unserer flächendeckenden Versorgung in Niedersachsen“, erklärt Dr. Jürgen Hadenfeldt, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KZVN). Doch inzwischen berichteten viele selbstständige Kolleginnen und Kollegen, dass sie nicht mehr wissen, ob sie im kommenden Jahr ihre Praxis noch fortführen können.
„Gerade in vielen ländlichen Regionen unseres Flächenlandes wird das zu problematischen Veränderungen in der Versorgung führen“, so Hadenfeldt. Schon heute könnten Praxen, deren Inhaber/-innen altersbedingt ausscheiden, kaum mehr nachbesetzt werden. „Die wohnortnahe Patientenversorgung ist gefährdet wie nie zuvor. Die Praxen stoßen täglich an ihre Grenzen und können die gewohnte Versorgung auf Dauer nicht mehr leisten – und die Politik schweigt“, erklärt Dr. Markus Braun, Vorsitzender des Landesverbands Niedersachsen des Freien Verbands Deutscher Zahnärzte (FVDZ). „Praxen schließen, Wartezeiten verlängern sich, Leistungen werden eingeschränkt. Das besorgt auch unsere Patientinnen und Patienten.“ Dr. Braun forderte von der Politik unter anderem einen dringend notwendigen Bürokratie-Abbau.
„Durchschnittlich 51 Arbeitstage pro Jahr werden in Praxen nur für Verwaltungstätigkeiten aufgewendet. Zeit, die wir lieber mit unseren Patientinnen und Patienten und deren Versorgung verbringen.“

„Zahnmedizin ist nicht Nice-to-have-Medizin, sondern wichtig für die Allgemeingesundheit. Zahnärzte sind deshalb auch keine Ärzte zweiter Klasse“, betonte Dr. Tilli Hanßen, Stellvertretende Vorsitzende des Verbands Zahnärzte für Niedersachsen (ZfN). Von der versorgungsfeindlichen Gesundheitspolitik besonders betroffen sei insbesondere die präventionsorientierte Parodontitistherapie. Parodontitis, eine Erkrankung, von der mehr als die Hälfte aller Erwachsenen in Deutschland betroffen sind, nimmt unter anderem Einfluss auf schwere Allgemeinerkrankungen wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und rheumatische Erkrankungen. Durch unbehandelte Parodontitis entstehen hohe Folgekosten für das Gesundheitssystem. Für den 18.06.2024 rufen ZKN, KZVN sowie die beiden Verbände die niedersächsischen Zahnärztinnen und Zahnärzte dazu auf, aus Protest ihre Praxen zu schließen und stattdessen ein Fortbildungsangebot zu nutzen. Für Notfälle ist eine Notfallbereitschaft organisiert. Näheres zum Protest und den Hintergründen erfahren Sie auf der Internetseite www.mundauf.info

13.06.2024 DGA | Quelle: Zahnärztekammer Niedersachsen (ZKN)